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Taschenbuch „Mano - Der Junge der nicht wusste, wo er war" von Anja Tuckerman

TBMano

 9783943767438

Taschenbuch "Mano.: Der Junge der nicht wußte, wo er war" von Anja Tuckermann

  • 344 Seiten
  • KLAK Verlag
  • Deutsch
  • 13,9 x 3 x 20,5 cm

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Dieses Buch erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte des Sinto-Jungen Mano.
Er überlebt mehrere nationalsozialistische Konzentrationslager und den Todesmarsch von Sachsenhausen.
Nach dem Krieg retten befreite Französinnen den Elfjährigen und nehmen ihn mit nach Frankreich.
och bevor sie die Grenze überqueren, schärfen sie ihm ein, seinen Namen und seine Herkunft nicht zu verraten.
Er verschweigt fortan seine Identität, auch als er auf Menschen trifft, die ihm helfen wollen und ihn wie einen eigenen Sohn lieben.

Dass seine Eltern noch leben, weiß er nicht. Verzweifelt suchen sie nach ihm, aber wie soll man jemanden finden, dessen genauen Namen niemand kennt?

Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis der Stadt Braunschweig

"Eindrucksvoll und erschütternd gut wird von einem Leben erzählt, welches dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Ein beeindruckendes Buch, das eine bewegende Geschichte dokumentiert und auch literarisch in jeder Hinsicht überzeugt.“ Buch des Semesters, Lesebar, Uni Köln

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Der 11-jährige Mano hat Schlimmes hinter sich – am Ende des Krieges flieht er mit seinem Cousin Manfred und anderen Kindern aus dem Konzentrationslager (dem dritten, in dem er war und wo er von seinen Eltern getrennt wurde), um nach München zurückzukehren. Doch Mano ist gesundheitlich stark angeschlagen und kommt auf der Flucht nicht hinterher. Und so wird er schließlich von einem französischen Lastwagen mitgenommen und gelangt so auf diesem Weg nach Frankreich, obwohl er kein Wort der Sprache versteht.

Über mehrere Stationen kommt er in der Familie Fouquet unter: Tante Fifine, Onkel Félix (wie er die beiden meist nennt) und ihr Sohn Paul kümmern sich um den traumatisierten Jungen, der ständig Angstattacken hat, nach seiner Mutter ruft, nicht alleine sein kann und keine Nacht ohne Albträume, aus denen er schreiend erwacht, verbringt. Erst sehr langsam wird Mano etwas ruhiger. Doch bei Tante Fifine und Onkel Félix kann er nicht dauerhaft bleiben, da sie zu wenig Geld haben, sich nicht rund um die Uhr, wie Mano es benötigt, um ihn kümmern können und auch der Platz in ihrer Wohnung nicht ausreicht.

So kommt Mano zunächst bei Madame Marcheix-Thoumyre unter, die sich um viele Kriegsflüchtlinge kümmert, bevor er schließlich nach Le Havre zu einer kinderlosen Lehrerfamilie kommt. Dort soll er, obwohl er sich herumgereicht und heimatlos fühlt, unterrichtet und dauerhaft untergebracht werden.

Selbst viele Monate später leidet Mano noch immer unter seinen Erlebnissen in den Konzentrationslagern und vermisst seine Eltern. Madame Marcheix-Thoumyre startet über die Behörden viele Suchaufträge – doch es nicht klar, ob Manos Eltern noch leben. Die Suche nach den Eltern wird dadurch erschwert, dass Mano nicht den richtigen Namen seiner Eltern preisgibt – aus Angst davor, dass er als Deutscher erkannt werden könnte und dann darunter zu leiden hat.

Das Buch „Mano“ bietet sich für die Klasse 9. und 10. gerade für die fächerübergreifende Behandlung der Themen "Zweiter Weltkrieg" und "Holocaust" an.
Die Beschreibung, nahe an historischen Fakten, lässt einem die Schicksale der Figuren deutlich werden.

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