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Taschenbuch Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife

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 9783423625630

Reihe Hanser, 424 Seiten

Taschenbuch "Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife" - Elisabeth Zöller

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Ein Tatsachen-Thriller über die Edelweißpiraten

Der 17-jährige Paul muss 1943 fliehen, da er weiß, dass die Aufforderung, wie sein Vater ins Sammellager zu fahren, den Tod bedeutet. Im zerbombten Köln trifft er auf eine Gruppe Jugend­licher, Mitglieder der verfolgten »Edelweißpiraten«, die sich den NS-Zwängen nicht unterwerfen wollen. Hotte, Bastian und Franzi, in die sich Paul sofort verliebt hat, helfen ihm beim Untertauchen.
Die Widerstandsaktionen der Gruppe steigern sich: Flugblätter gegen die HJ und Hitler, Überfälle auf Lebensmitteltransporter und schließlich auch Sabotageakte. So geraten sie zunehmend in den Terror der Gestapo. Als einer von ihnen bei einem Überfall erschossen wird, nimmt das Leben der Gruppe eine dramatische Wende. Haft, Folter und die Todesstrafe drohen.

Flugblätter mit Antikriegsparolen und Aktionen

Elisabeth Zöllers Jugendroman "Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife" erzählt packend die wenig bekannte Geschichte der jugendlichen Widerstandsgruppe der »Edelweißpiraten«, die sich in den letzten Kriegsjahren zusammenschlossen, um anfangs durch Flugblätter mit Antikriegsparolen und Aktionen gegen die HJ dem NS-Terror Widerstand zu leisten, schließlich auch Juden und Deserteure versteckten und mit Nahrungsmitteln versorgten.

Solidarität und das Hoffen auf die Zeit nach Krieg und Terror

Der »Tatsachen-Thriller« beruht auf authentischen Dokumenten und Biografien. Nicht alle Jugend­lichen ordneten sich dem NS-Staat unter, nicht alle »tanzten nach des Führers Pfeife«, viele wie die Gruppe der »Edelweißpiraten« entzogen sich der Gleichschaltung und leisteten Widerstand. Spannend gibt Elisabeth Zöller Zeugnis des Widerstands Jugendlicher gegen den NS-Terror in den schrecklichen letzten Kriegsjahren. Zöller bringt den Lesern die Lebenswelt der Jugendlichen und Menschen nahe, deren Ängste, die furchtbaren Bedingungen im Bombenkrieg, sie beschreibt den Terror der Gestapo. Dagegen schildert sie den unbeugsamen Willen der Jugendlichen, ihr Leben leben zu wollen. Sie zeigt, wie Solidarität und das Hoffen auf die Zeit nach Krieg und Terror zusammenschweißen und Halt geben – eingebettet in die Liebesgeschichte zwischen Paul und Franzi.

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