Erich Kästner, mit spitzer Feder – Band mit 25 Gedichten

L2047

 9783946482475

Erläuterungen und Analysen zu 25 Gedichten (DIN A4, 121 Seiten) von Norbert Tholen

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Gedichtband mit Erläuterungen, Hintergründen und Analyse

Inhalt:

  • Biografie Erich Kästner
  • Weimarer Republik 
  • Sozialgeschichte der WR 
  • Kunst in der WR 
  • 25 Gedichte
  • 25 analytische Erläuterungen
  • für den Einsatz im Unterricht geeignet: Empfohlen ab Klasse 10
  • Klausuren mit Lösungserwartungen
  • alle Gedichte sind in der neuen Rechtschreibung abgedruckt

Behandelte Gedichte:

  • Die Tretmühle  
  • Kennst du das Land    
  • Jahrgang 1899   
  • Herr im Herbst    
  • Die Zunge der Kultur   
  • Sachliche Romanze   
  • Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag
  • Kurt Schmidt, statt einer Ballade 
  • Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag   
  • Fantasie von übermorgen
  • Das Gebet keiner Jungfrau    
  • Gewisse Ehepaare   
  • Sogenannte Klassefrauen    
  • Konferenz am Bett
  • Ansprache an Millionäre   
  • Kurzgefasster Lebenslauf    
  • Der geregelte Zeitgenosse    
  • Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?   
  • Der synthetische Mensch    
  • Die Ballade vom Nachahmungstrieb    
  • Die Entwicklung der Menschheit     
  • Hunger ist heilbar    
  • Das Eisenbahngleichnis    
  • Der Handstand auf der Loreley    
  • Der dreizehnte Monat 

Erich Kästner schrieb die meisten seiner Gedichte in den Goldenen Zwanziger Jahren und in der großen Wirtschaftskrise nach 1929, sie erschienen in Zeitungen und Zeitschriften. Kästner suchte die Öffentlichkeit, weil er die Fragen seiner Zeitgenossen ernst nahm:

  • Wie das nun mit der Liebe ist
  • Warum die kleinen Leute so arm sind
  • Wohin uns der ganze Fortschritt führt
  • Wie man den Militarismus und den Untertanengeist überwinden kann
  • Wie man im Alltag zurechtkommt
  • Ob uns nur eine Revolution weiterbringt
  • Wie es in einer besseren Welt aussähe

Und was man mit der Sprache alles anstellen kann, und natürlich, nicht zuletzt, was für einer er selber ist, in dieser wilden Zeit, in der großen Stadt Berlin. Darüber schrieb er Gedichte, mit spitzer Feder. Die Feder war so spitz, dass manche Leser ihn empört fragten: „Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?“ Darauf antwortete er salopp: „Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt.“ Und zur Erklärung fügte er hinzu:  „Ich werde nicht schwindeln. Die Zeit ist schwarz, ich mach euch nichts weis.“ Er wusste natürlich, dass das überspitzt gesagt ist. Aber mit spitzer Feder klare Konturen zeichnen, das hat seinen Reiz. So hat er viele Gedichte geschrieben, aus denen hier 25 (im Hinblick auf Schüler ab Klasse 10) ausgewählt und analysiert sind. Zwei Klausurvorschläge sollen den Lehrkräften die Arbeit ein wenig erleichtern.

Ferner wird der Mensch Erich Kästner vorgestellt; zusätzlich gibt es Einführungen in die politische und soziale Situation der Zwanziger Jahre und in die Kunst dieser Zeit; so wird ein Kontext zum besseren Verständnis der Gedichte geschaffen.

25 Gedichte mit Erläuterungen und Analyse zum vertieften Verständnis, anschaulich illustriert auf 121 Seiten.

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